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Rezension >> Thya und Mitchell von Stefanie Scheurich


Klappentext:
Stell dir vor, du kannst das Aussehen deines Kindes bestimmen und es dir künstlich erschaffen lassen!

Thya wurde im Labor gezüchtet.

Mitchell kommt aus den äußeren Bezirken und wurde normal gezeugt.
Als Mitchells Mutter schwer krank wird, bricht er eines Nachts in die Einrichtung für Medizin ein, um ein Antibiotikum zu stehlen. Bei seinem Einbruch trifft er auf Thya, die dort wegen einer Genmutation behandelt werden soll.
Bei der Herstellung ihrer DNA ist den Wissenschaftlern ein Fehler unterlaufen. Das Gen, das für ihre besondere Augenfarbe verantwortlich ist, verursacht eine Muskelkrankheit. Thya ist daher im Sektor für Träger fehlerhafter Gene untergebracht, bis die Ärzte eine Lösung gefunden haben.
Mitchell fängt an, Thya zu besuchen. Die beiden lernen sich immer besser kennen und werden Freunde.
Doch eines Tages macht Mitchell eine fürchterliche Entdeckung.

Inhalt:
Zwei Bezirke, Arm und Reich, zwei verschiedene Welten, die doch miteinander vereint zu seien scheint.

Mitchell ein normaler 20 Jähriger Junge der mit seiner Mutter zusammen in einer kleinen Wohnung in einem Bezirk lebt. Sie sind nicht besonders wohlhabend aber auch nicht arm. Um sich über Wasser zu halten arbeitet Mitchells Mutter als Schneiderin von zu Hause aus und er in einer großen Fabrik mit seinen Freunden Benny und „Fletcher“ zusammen. Von einem Tag auf dem anderen erscheint Fletcher nicht mehr auf Arbeit, und es geht das Gerücht rum, das er eine Freundin aus der „Stadt“ hat, und deswegen entführt wurde. Die Stadt ist ein abgeschotteter Bezirk wo nur die schwerreichen Menschen leben, wo alles perfekt scheint und selbst die Menschen künstlich erschaffen werden!!
Mitchells Mutter bekommt eine Erkältung, was weiter ja nicht schlimm ist, aber es wurde immer und immer schlimmer und da die medizinische Versorgung in Mitchells Bezirk nicht ausreichte, beschloss er in die Stadt einzudringen und das benötigten Antibiotikum zu stehlen. Hilfe bekommt er von seiner Freundin Susi, die Kontakte in die Stadt hat. Sie übergibt ihm ein Notizbuch in dem die Passwörter zum Eintritt in die Stadt stehen und eine Stadtkarte, die ihn zu der Medizinnischeneinrichtung führen soll. Eines Nachts bricht Mitchell auf, ihm gelingt es an dem Stadtaufseher vorbei zu kommen und das Krankenhaus zu finden. Ohne großen Aufwand schaffte er es in das Krankenhaus, was ihn selbst verwunderte in einer so abgeriegelten Stadt. Er schlich durch die Gänge und die einzelnen Räume bis er das Antibiotikum für seine Mutter gefunden hat. Auf dem Rückweg hörte er Schritte, die Nachtschwestern drehten ihre Kontrollrunde, und ihm blieb nichts anderes übrig als sich in den nächstmöglichen Raum zu verstecken, wo er auf die junge 16 Jährige Patientin Thya trifft, die wegen einer Genmutation behandelt wird. Sie war so wunderschön, so perfekt und ihre besondere Silberne Augenfarbe mit einem Regenbogenschimmer brachte Mitchell um den Verstand. Heimlich besucht Mitchell Thya tagtäglich und die beiden freundeten sich immer mehr an, bis Mitchell ein dunkles Geheimnis erfährt und Thya aus dem Krankenhaus und der Stadt entführte.

Wenn das bisherige Leben, das man führte sich plötzlich ändert und man seinen eigenen Eltern und Freunden nicht einmal mehr vertrauen kann,wenn den dann ?

Meine Meinung:
Die Geschichte hat mir von vornherein sehr gut gefallen, weil es für mich einfach mal etwas komplett anderes war. Kinder die auf perfekteste Weise, nach eigenen Wünschen und Vorstellungen in einem Reagenzglas erschaffen werden, nur um in das Idealbild 
der Stadt zu passen. Diese ganze Handlung hat mich sehr mitgerissen, zumal der Schreibstil sehr leicht zu lesen und durch die verschieden Perspektiven der Charakteren auch leicht zu folgen war. Eine rundum tolle Geschichte, mit vielen nicht vorhersehbaren Wandlungen und einem doch recht offenen Ende! Ich bin sehr auf die Fortsetzung gespannt.
Vielen Lieben danke nochmal an dich liebe Stefanie, es hat mir viel Freude bereitet.💋


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