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Autoreninterview mit Jill Noll

Hallo meine Bücherverrückten,
heute habe ich wieder eine tolles Interview für euch, und diesmal, hat sich die unglaublich nette Jill Noll Zeit für uns genommen. Ich hoffe ihr habt Spaß bei dem Interview. 


*Jill Noll geboren 1984 in Hamburg
*Sie schreibt Urban-Fantasy Romane
*Ihr erstes Buch heißt Zwischenwelt - Die Welt zerbricht und erschien am 09.09.2016

1.Wie würden Sie sich in 4 Worten beschreiben?
Klein, quirlig, vertrauenswürdig, gemütlich

2.Wie sieht der Arbeitsalltag eines Autoren aus?

Da ich ja nicht hauptberuflich Autorin bin, quetsche ich meine Autorentätigkeiten immer und überall rein, wo es gerade passt. Zum Beispiel schreibe ich viel mit dem Handy, wenn ich in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause sitze.

3.Woher bekommen Sie die Ideen für Ihre Romane und Geschichten?

Meistens kommen mir die ersten Ideen zu meinen Geschichten tatsächlich im Traum. Danach setze ich mich allerdings hin und denke darüber nach, was sich alles in der Geschichte abspielen könnte. Es ist also eine Mischung aus Zufall und Planung ;)

4.Wann haben Sie mit dem Schreiben begonnen und wie sind Sie dazu gekommen?

Ende 2014 hab ich das erste Mal ernsthaft die Idee gehabt, ein Buch zu schreiben. Ich hatte einen Traum, der mich so begeistert hat, dass ich aufwachte und wusste „diese Geschichte muss ich aufschreiben“. Und so nahm mein Autorendasein seinen Lauf. Jetzt, zwei Jahre später, habe ich nicht nur bereits mein erstes Buch veröffentlicht, ich habe auch schon Ideen für unzählige weitere Geschichten angesammelt und freue mich riesig darauf, sie alle nach und nach zu Papier zu bringen.

5.Wie weit kennen Sie eine Geschichte, wenn Sie mit dem schreiben beginnen? Wissen Sie zum Beispiel das Ende schon im Voraus?

Nachdem ich die Idee zu meinem ersten Buch hatte, habe ich mich zunächst hingesetzt und geplottet (das man das so nennt, habe ich erst später erfahren ;) ). Ich habe mir also überlegt, wie die Geschichte verlaufen könnte. Außerdem habe ich mich im Internet auf verschiedenen Seiten darüber schlau gemacht, wie man denn überhaupt ein Buch schreibt – immerhin hatte ich keine Ahnung davon. Und dabei ist mir immer wieder folgender Tipp über den Weg gelaufen: Kenne das Ende deiner Geschichte. Ich finde es wirklich sehr wichtig, zu wissen, worauf die Geschichte am Ende hinauslaufen wird. So hat man einen Punkt, auf den man hinarbeitet, und verrennt sich nicht, weil man einfach nicht weiß, wann Schluss sein soll.

6.Was lesen sie selbst?

Ich lese gern alles, was irgendwie mit Fantasy zu tun hat. Damit meine ich nicht unbedingt High-Fantasy. Aber damit mir eine Geschichte gefällt, braucht es meist zumindest einen Touch Fantasy.

7.Wie gemütlich ist ihr Schreibtisch eingerichtet?

Mein Schreibtisch ist mal unordentlich, mal pingelig aufgeräumt. Aber meist sitze ich zum Schreiben mit meinem Laptop auf dem Schoß auf dem Sofa. Dann bin ich in eine Decke eingekuschelt und mein Kater liegt entweder auf oder neben mir. Einen Tee, oder eine Cola Zero habe ich auch immer parat stehen ;)

8.Wie lange schreiben Sie an einem Buch? Arbeiten sie jeden Tag daran? Und für wie viele Stunden am Tag?

Für mein erstes Buch habe ich jetzt knapp zwei Jahre gebraucht. Aber das lag auch daran, dass ich mich zunächst in das Thema Buch-schreiben eingearbeitet habe. Schließlich wollte ich, dass es gut wird.
Die Rohfassung einer weiteren Geschichte habe ich in ca. drei Monaten runter geschrieben. Das ging also schon deutlich schneller.
Ich versuche jeden Tag an meinen Geschichten zu arbeiten. Da man sich aber nebenbei auch ums Marketing kümmern muss (und den Brotjob, die Familie und die Tiere), gibt es auch Tage, an denen ich nicht schreibe. Aber wenn ich alles zusammenzähle, was zum Schreiben dazugehört, dann komme ich sicher auf 3 Stunden am Tag.

9.In welcher Umgebung schreiben Sie am liebsten?

Am liebsten habe ich es, wenn es um mich herum völlig ruhig ist. Ich sitze auf dem Sofa, mein Kater liegt auf mir, und ich tippe so vor mich hin.

10.Was war es für ein Gefühl, das erste eigene Buch in den Händen zu halten?

Es ist irgendwie völlig absurd und surreal, man hält es zwar in den Händen, aber kann gar nicht richtig begreifen, dass man es wirklich selbst erschaffen hat. Als ich dann irgendwann doch verstanden habe, dass es wirklich meins ist, war ich einfach nur stolz.


11.Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?
Ich wache morgens irgendwann ganz von allein auf, mein Kater liegt schnurrend neben mir. Dann stehe ich auf, kuschel mich in meinen One-Piece, setze mich aufs Sofa und tippe, erwecke meine Charaktere zum Leben und führe sie durch spannende Abenteuer. Abends kommt mein Schatz nach Hause, wir essen zusammen und gucken unsere Lieblingssendungen und –serien im TV.

12.Wie lautet ihr Lebensmotto, wenn sie eins haben?

Ich versuche immer, ich selbst zu sein, mich nicht zu verbiegen und jeden Tag Dinge zu tun, die mir Spaß machen, mich glücklich machen.

13.Haben Sie selbst ein paar Buchtipps, die Sie uns empfehlen können?

In letzter Zeit haben mich „OPUS“ von Senta Richter und „Das Geheimnis von Caeldum“ von Heike Oldenburg sehr begeistert. Diese beiden Reihen kann ich wirklich nur jedem empfehlen.

ENDE!


Ich möchte mich nochmals bedanken, das du liebe Jill dir die Zeit genommen hast und ein Teil dieser Autoren-Reihe bist . DANKE 💋

Kommentare

  1. Ein sehr schönes Interview.. ich selbst bin ein großer Fan ihres Buches und freue mich schon auf weitere Bücher von Jill. Sie ist mit auch als Autorenkollegin sehr ans Herz gewachsen und bin ihr sehr dankbar für die Unterstützung.

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    1. Das sind wirklich liebe Worte an die Autoren <3
      Jill ist wirklich ein sehr netter Mensch!

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