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Rezension >> VOR, NACH & ZWISCHEN DIR von Saskia Hirschberg

Klappentext:
Wie viele Chancen bekommt man für die große Liebe und was macht man, wenn man jede einzelne vergeigt hat? Und damit meine ich so richtig vergeigt!

Ich setze mich in dem Fall in den Kleiderschrank und wühle heimlich in dem zerfledderten Pappkarton, auf dem in Großbuchstaben »SECRET« steht, was übersetzt eigentlich »ANDREW« heißt. Die Ausdrucke seiner E-Mails, die an den gefalteten Stellen kaum noch lesbar sind, könnte ich selbst unter Vollnarkose auswendig aufsagen, und die alten Fotos sind nice to have, aber überflüssig, weil ich sein Gesicht auch nach all den Jahren noch aus meinem Gedächtnis heraus malen könnte. Mal abgesehen davon, dass ich nicht gerade Picasso bin und maximal ein Strichmännchen dabei rumkommen würde. Aber Fakt ist, auch nach zwölf Jahren wäre jedes Grübchen und jedes Muttermal an seinem Platz.

Doch wo ist Andrew eigentlich heute? Lebt er auch dieses »normale« Leben, das mich manchmal so erdrückt, und ist er vielleicht sogar glücklich dabei? Denkt er noch manchmal an mich, oder ist das wieder so ein typisches Frauending? Diesen einen Mann zu haben, der für immer in irgendeiner Ecke unseres Herzens rumlungert und nie ganz verschwinden wird?

Zwölf Jahre VOR, NACH UND ZWISCHEN DIR. Zwölf Jahre mit dir und ohne dich. Und jetzt soll ich dich noch mal treffen? In mir schreit alles klar und deutlich NEIN, nur die vorlaute Stimme in meinem Kopf, die mir ständig mit ihrer frechen Klappe in meine Entscheidungen quatscht, steht schon im Badezimmer und legt Make-up auf.

Inhalt:
Die 18 Jährigen Freundinnen Sandra, Pia und Tess hatten ein eingefleischtes Ritual, denn Freitag war Männerfreizone und das hieß auftakeln, flirten,tanzen und knutschen mit fremden Männern in ihre Stammdiskothek. Obwohl Sandra mit Jan zusammen war, wollten die 3 einfach ihr Leben und ihre Jugend in vollen Zügen genießen. Wären da nur nicht die Tage danach, mit dem Kater und den Gewissensbissen gegenüber Jan, denn sie wusste ganz genau das er sie über alles liebte.

Ihre Beziehung war eine reinste Berg auf und Berg ab fahrt. Sandra brauchte und wollte ihren Freiraum und Jan wollte am liebsten rund um die Uhr mit ihr zusammen sein, deswegen gab es auch meistens heftige Diskussionen zwischen den beiden.
Es war wieder Freitag, Mädelsabend!
Sandra,Tess und Pia standen an der Bar und genossen den Abend, als plötzlich ein Kerl sich an Sandra vorbei quetschte um sich ein paar Getränke zu bestellen. Als er sich zu Sandra umdrehte, weil er auf seine Getränke wartete, begann er auch schon Sandra seine kleine Lebensgeschichte zu erzählen. Andrew ist sein Name, er ist 20 Jahre, in Michigan aufgewachsen und gerade in Deutschland weil er wegen der ARMY hierher versetzt worden ist. Andrew war überhaupt nicht Sandras Typ, aber sie spielte das Spiel mit, denn er spendierte ihr einen Drink nach dem anderen, und somit kamen ihre guten Englischkenntnisse endlich mal wieder zum Vorschein und ihr zu gute.
Sandra merkte allmählich, das es doch ein Drink zu viel war und sie gab Andrew ein Zeichen das sie auf die Toilette verschwindet. Sie verzog sich danach in eine etwas ruhigere Ecke in der Disco und wartete dort auf Pia und Tess die sie zum gehen abholten sollten. Nur kamen nicht die beiden sondern Andrew um die Ecke der sie gesucht hatte weil er sich doch ein paar Vorwürfe machte, da er sie ja unbewusst abgefüllt hatte.
Er zog Sandra hoch und führte sie durch die tanzende Menschenmenge bis zum Bistro,und bestellte ihr einen Burger. „Das wird dir jetzt gut tun“ sagte er und das tat es wirklich, Sandra fühlte sich schon viel besser. Kaum hatte sie ihren Burger verdrückt tauchten ihre Freundinnen auf , denn es war Zeit nach hause zu fahren. Sandra hatte ein schlechtes Gewissen Andrew solche Umstände gemacht zu haben, und tat was, was sie sonst nie tat, sie gab ihm ihre Handynummer!

Sandra verbrachte den Tag mit Jan auf dem Sofa, als ihr Handy mit unterdrückter Nummer klingelt. Sie fand es nicht weiter schlimm, denn ihre Mutter ruft ständig ohne Nummer an, also ging sie ran.
Wie vom Blitz getroffen verließ sie den Raum, denn es war Andrew der anrief. Die beiden unterhielten sich kurz, bis Sandra ihm sagte das sie keine Zeit hat weil sie bei ihrem Freund ist, in der Hoffnung ihn abwimmeln zu können. Das gelang ihr auch fürs erste, und nun hatte sie keine weiteren bedenken das er jemals wieder anrufen würde.

Falsch gedacht!

Meine Meinung:
Dieses Buch war ein grandioser Einstieg, in dieses Genre. Durch diesen leichten.lockeren und freien Schreibstil, hat es mich komplett mitgerissen. Es hat mich zum lachen gebracht, zum nachdenken, zum schmunzeln, und am Schluss hatte ich sogar Tränen in den Augen. Das Buch hat mich gelehrt, nicht immer alles voraus zu planen, nicht immer alles anzuzweifeln sondern im hier und jetzt zu Leben und einfach seinem Herz und Bauchgefühl zu folgen. Mir hat es unglaublich gefallen und ich hoffe sehr noch mehr Bücher von dieser tollen Autoren lesen zu können!!
Danke fürs lesen 💋

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*Saskia Hirschberg geboren am 24.02.1984 in Aschaffenburg * Ihr erster Roman „Vor, nach und zwischen dir“ erschien am 18.03.2017
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